Tierarztpraxis Thomas Ganswindt Praxis für komplementäre Tiermedizin
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Lernen Sie uns besser kennen

Die Praxis im Ortsteil Stölpchensee in Wannsee eröffnete 1985.

Seit 1995 arbeite ich nach ganzheitlichen Gesichtspunkten.

Je nach gegebener Situation wird naturheilkundlich oder schulmedizinisch behandelt.

 

Thema Corona / Tier

COVID-19 | Besitzerfragen 12.03.2020

Das neue Coronavirus und unsere Haustiere
Die Anzahl der Neuinfektionen mit SARS-Cov-2 steigt stetig. Wir beantworten sieben Fragen, die Tierhalter in dieser Ausnahmesituation an ihren Tierarzt stellen.

1) Wurde das neue Coronavirus von Tieren auf den Menschen übertragen?

Ja, bei SARS-Cov-2 handelt es sich um eine Zoonose. Doch welche Tierart das Virus in China erstmals auf Menschen übertragen hat, ist bisher nicht bekannt. Genetisch sind Fledermaus-Viren der Ursprung der meisten neuen, humanen Coronaviren. Bisherige Untersuchungen legen nahe, dass dies auch auch bei SARS-Cov-2 der Fall ist. Doch ob eine Fledermaus tatsächlich der Ursprung der Pandemie beim Menschen ist, ist noch unklar. Sowohl bei dem ersten SARS- Coronavirus (SARS-Cov) als auch bei MERS wurde die Infektion über Brückenwirte übertragen, die in engerem Kontakt zum Menschen stehen als Fledermäuse: MERS durch Kamele, SARS durch Zibetkatzen und Marderhunde. Für SARS- Co-2 ist der Brückenwirt bisher noch nicht bekannt.

2) Kann sich mein Haustier mit SARS-Cov-2 infizieren?

Zurzeit gibt es nach Einschätzung der World Small Animal Association begrenzte Hinweise darauf, dass Haustiere sich mit SARS-Cov-2 infizieren können.

In Hongkong wurden orale und nasale Abstriche eines Hundes schwach positiv getestet, nachdem auch der Besitzer SARS-Cov-2-positiv getestet worden war. Experten gingen zunächst davon aus, dass es sich eher um eine Oberflächenkontamination handelte. Doch der Hund nach fünftägiger Quarantäne außerhalb des infizierten Haushalts wurde erneut Virus-RNA nachgewiesen. Krankheitssymptome zeigt der Hund nicht, lebendes Virus oder eine Virusvermehrung im Tier wurde bisher nicht nachgewiesen.

3) Kann ich mich bei meinem Haustier anstecken?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass von Haustieren eine Infektionsgefahr ausgeht. Lebendes Virus oder eine Virusvermehrung in Haustieren wurden bisher nicht nachgewiesen. Virologe Albert Osterhaus von der TiHo Hannover berichtet auf deren Homepage, dass beim ersten SARS-Virus nachgewiesen werden konnte, das Katzen sich in Ausnahmefällen infizieren können, die Tiere aber epidemiologisch keine Rolle spielten. Er geht davon aus, dass das auch in diesem Fall so ist.

Das FLI und das European Center of Disease Prevention and Control weisen ausdrücklich darauf hin, dass grundsätzliche Hygienemaßnahmen beim Kontakt zu Tieren immer ratsam sind. Sprich: Gründliches Händewaschen mit Seife.

4) Werden Haustiere auf SARS-Cov-2 getestet?

Im Einzelfall und bei Auftreten von klinischen Symptomen können Tiere laut FLI auf eine SARS-CoV-2 Infektion getestet werden, um weitere Informationen zu Ansteckungsszenarien zu gewinnen. Das zuständige Gesundheitsamt solle sich in solchen Fällen mit dem Veterinäramt in Verbindung setzen.

5) Müssen Haustiere mit ihrem Besitzer in Quarantäne?

Das FLI empfiehlt für Hund und Katze zunächst keine Absonderung oder Quarantäne. Das heißt, eine Freilauf-Katze kann auch weiterhin an die frische Luft. Gassigehen mit dem Hund ist Besitzern in Quarantäne aber natürlich nicht gestattet. Hundebesitzer sollten sich rechtzeitig Gedanken machen, wer die Spaziergänge im Quarantänefall übernehmen könnte.

6) Was gilt für den Umgang mit Haustieren, wenn der Besitzer an COVID-19 erkrankt ist?

Nicht streicheln, küssen oder abschlecken lassen: Die WSAVA rät COVID-19-Patienten, den Kontakt zu Haustieren zu meiden und jemand anderen zu bitten, die Tiere zu versorgen. Wenn das nicht möglich ist, sollte (wenn vorhanden) eine Maske getragen werden, während das Tier versorgt wird. Vorher und nachher sollten die Hände gewaschen werden.

7) Schützen Corona-Impfstoffe für Tiere vor COVID-19?

Bei kaninen Corona-Durchfallerregern und felinen Coronaviren (FIP) handelt es sich um alpha-Coronaviren. SARS-Cov- 2 gehört wie SARS-Cov oder MERS zu den beta-Coronaviren. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Kreuzimmunität, die mit kommerziell erhältlichen Corona-Impfstoffen geimpfte Haustiere gegen COVID-19 schützen würde. Eine Impfung gegen respiratorische Coronainfektionen beim Hund gibt es derzeit nicht.

Die Situation ist hochdynamisch, es gibt immer wieder neue Erkenntnisse rund um SARS-Cov-2 . Die aktuellsten Informationen zum Umgang mit Haustieren finden Sie auf diesen Seiten:

Friedrich-Loeffler-Institut (FLI),

World Health Organisation (WHO),
FAQ der World Small Animal Veterinary Association (WSAVA).

(Stand 12. März 2020) VM

Aktuelles

Coronavirus – Vorsicht ist besser... 

Liebe Tierbesitzer*innen, 

zu Ihrem und unserem Schutz: 

  • Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Sprechstunden- Termin. Bis auf weiteres gibt es keine freie Sprechstunde. Wenn Sie sich selbst unwohl fühlen, besprechen Sie dies mit uns vorab am Telefon. 
  • Kommen Sie bitte alleine mit Ihrem Tier. 
  • Wenn Sie die Praxis betreten: Bitte gleich Hände desinfizieren. 
  • Halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen. Sie können auch vor der Praxis im Auto warten – wir rufen Sie auf. 

Vielen Dank! 

Mit freundlichen Grüßen Thomas Ganswindt

 

In dringenden Fällen erreichen Sie mich unter:

0176 10050516

 

Thema Impfungen

 

Schnelltest für AK Impfstatus verfügbar!

Canine VacciCheck  testet AK Status von ICH (Hepatitis Virus), CPC (Parvo Virus) und CDV (Staupe Virus).

 

Wir können in kurzer Zeit Aussagen über den Immunstatus machen.

 

Sprechen Sie uns an....

 

 

Impfungen

 

Thema Impfungen

In der Praxis werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Impfstoffe und gesetzlichen Regulatorien über Impfungen angewendet.

Bei Katzen kommen nur Impfstoffe ohne Adjuvantien (diese können in seltenen Ausnahmen Fibrosarkome verursachen) zur Anwendung.

Die Dauer der Impfwirkung beträgt bis zu 3 Jahren, gerne beraten wir Sie.

Bei Hunden benutzen wir keine Adjuvantien bei den üblichen Hundeimpfstoffen (Staupe, Parvo, HCC).

Diese sind bis zu 3 Jahren wirksam.

Bei der Leptospirose ist der Impfschutz nur max. 1 Jahr wirksam. Auch bei dieser Impfung setzen wir unserer Meinung nach den wirksamsten Impfstoff auf dem Markt ein.

Bei der Tollwutimpfung beträgt der Impfschutz 1 bis 3 Jahre, je nach Vorimpfung.

Der Tollwutimpfstoff gegen Hunde wird z.Z. nicht ohne Adjuvantien ausgeliefert.

Da aber keine Tollwutproblematik in Deutschland besteht, ist die Impfung nicht zwingend geboten.

Bitte beachten:

Bei der Reise ins Ausland ist, u.a. die Tollwutimpfung gesetzlich angeordnet!

 

 

Wir sind für Sie da:

Termine nur nach telefonischer Anmeldung!

Tel: 030 805 48 64

oder 0176 10050516

Thomas Ganswindt

Wir tragen keinen Aluhut und stimmen Loriot bei:

"In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten nach Schuldigen."

 

 

Das zu mir:

 

Geboren 1955 in Berlin Wilmersdorf, 1975-1978 Studium Biomedizinische Technik an der TU Berlin, 1979-1984 Studium der Veterinärmedizin an der FU Berlin, Seit 1985 niedergelassener Tierarzt in Berlin. Schwerpunke seit 1995 naturheilkundliche Verfahren, insbesondere die Diagnostik über energetische Testverfahren. Praxisschwerpunkte: Homöopathie, Bioinformative Medizin, Magnetfeldtherapie, Ernährungsberatung.

Seit 1998 Referententätigkeit bezüglich energetischer Verfahren und bioinformativer Medizin. Entwicklung spezifischer Testsubstanzen für energetische Verfahren. Von 2000 bis 2007 auch neben der Tierarztpraxis als niedergelassener Heilpraktiker tätig. Seit 2008 wieder ausschließlich in der Tierarztpraxis tätig.

Gutes Futter für Vierbeiner

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